2013-2014 - 63. ročník -> CH Blog -> č. 8 - 9 - 10 - Pavlína Koucká

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     In der Schweiz findet man viele Spas sowie Wasserparks, die bei der Bevölkerung sehr beliebt sind. Neben Baden sind auch Bad Zurzach im Kanton Aargau oder Bad Ragaz im Kanton St. Gallen bekannt. Zu den beliebtesten und häufig besuchten Aquaparks in der Schweiz gehört Alpamare im Kanton Schwyz. Dieser große Wasserpark bietet viele Wasserrutschbahnen und Bäder, die nicht nur bei Kindern beliebt sind.

Schloss Lenzburg
     Lenzburg ist ein altes Schloss im Kanton Aargau und liegt bei der gleichnamigen Stadt Lenzburg und in der Nähe der kantonalen Hauptstadt Aarau. Die Burg bietet einen Einblick in das Leben im Mittelalter und man findet hier auch interessante Ausstellungen für Groß und Klein über das damalige Leben. Die Aussicht vom Schloss auf die aargauische Landschaft ist atemberaubend.
 
Basel
     Roger Federer ist ein Name, den alle kennen. Und alle wissen, dass er aus der Schweiz kommt. Aber aus welcher Stadt? Wo wurde einer der besten Tennisspieler von heute geboren? Wissen Sie es? Roger Federer wurde am 8. August 1981 in Basel geboren. In der Stadt im Nordwesten der Schweiz, wo sich der internationale Flughafen Basel–Mülhausen befindet und wo Erasmus von Rotterdam seinen Graben im Basler Münster beigesetzt wurde. Basel ist eine internationale Stadt und ein Zentrum der Chemie- und Pharmaindustrie. Es leben hier viele Ausländer. Touristen kommen nach Basel, um am Rheinufer zu sitzen, das rote Basler Rathaus zu besichtigen oder die Basler Fasnacht zu genießen.
 

     Fast jede Gemeinde bietet Tageskarten für den ÖV an. Für einen Tag gibt es z. B. 10 Tageskarten, mit denen man in der ganzen Schweiz reisen kann. Es wird empfohlen, die Tageskarten genug früh zu reservieren, da sie sehr schnell ausgebucht sind. Die Tageskarten werden generell den Bewohnern der Schweiz angeboten, aber wenn jemand einen Besuch aus dem Ausland erwartet, kann er die Tageskarten auch für seine Freunde bestellen. Die Tageskarten kann man in der Regel nur bei der Gemeinde bestellen, in der man wohnt.
    Auch Hotels sind in der Schweiz ziemlich teuer. Im Durchschnitt kostet eine Übernachtung ca. 80 CHF pro Person. Jugendherbergen sind billiger. Hier kann man schon ab 20 CHF pro Person übernachten.
    Die Ausflugsorte in der Schweiz bieten meistens einen sehr guten Service. Sehr oft findet man in der Nähe ein gemütliches Café, ein Restaurant oder wenigstens einen Kiosk, an dem man Snacks kaufen kann. Auch Toiletten findet man fast überall, sogar in großen Parkanlagen. Sie sind sauber und meistens auch kostenfrei, oder man bezahlt eine kleine Gebühr. Die Dienstleistungen sind in der Schweiz generell sehr gut. Die Bedienung in Restaurants ist sehr freundlich. Es wird sehr auf Höflichkeit geachtet. Da viele Serviceangestellten aus Deutschland kommen, kann man in Restaurants und Bars Hochdeutsch hören, Schweizer Kellner sprechen Dialekt. In Schweizer Restaurants ist es generell viel ruhiger als in den tschechischen. Falls man nach der Arbeit etwas trinken geht, dann ist es meistens nur ein Getränk. Während der Woche bleibt man nicht lange in einer Bar, und die meisten Bars schließen schon um 22 oder 23 Uhr. Am Montag bleiben viele Restaurants geschlossen.
    Was mir in der Schweiz sehr gefällt sind die sauberen Brunnen. Überall im Land findet man Wasserbrunnen mit sauberem Trinkwasser. Man muss sich kein Wasser kaufen, es genügt eine Flasche dabei zu haben, sie nachzufüllen und man stillt sofort den Durst. Natürlich findet man in der Schweiz McDonald’s, Burger King, Kebab und andere Fastfood-Ketten, die besonders bei jungen Menschen beliebt sind. Im Allgemeinen isst man in der Schweiz aber gesund, d. h. viel Obst und Gemüse.

     Für Schüler sind Ferien eine wunderbare Zeit, um etwas Neues und Spannendes zu unternehmen. In den Herbstferien sind Reisen mit den Eltern oder Großeltern ins Ausland beliebt. Einige Familien fliegen nach Südeuropa (Italien, Frankreich, Spanien), um noch ein bisschen warmes Wetter zu genießen. Die meisten Familien verbringen die Herbstferien aber zu Hause in der Schweiz. Sie nutzen die Angebote der verschiedenen Vereine, Familienzentren, Pfadis (vergleichbar mit Skaut, Junák oder Sokol in Tschechien) oder Bibliotheken, die in den Herbstferien ein spezielles Programm für Schüler aufstellen.
    Bei ausländischen Familien gibt es oft das Modell, dass die Kinder eine Woche in der Schweiz und eine Woche bei ihren Großeltern im Ausland verbringen. So fahren zum Beispiel Schüler aus der Tschechischen Schule ohne Grenzen in Wallisellen im Kanton Zürich im Oktober nach Tschechien und besuchen ihre Großeltern und Freunde. Einige Schüler gehen sogar im Ausland in die Schule, um ihre früheren Schulkameraden zu sehen und zu erfahren, was man da gerade lernt. Alle kommen dann begeistert zurück und erzählen den anderen Schülern in der Schweiz davon.
    In den Sportferien, die im Winter stattfinden, nehmen auch die Eltern frei, und die ganze Familie reist ins Gebirge. Skifahren und Winteraktivitäten sind in der Schweiz sehr beliebt. Generell machen Schweizer oft einen aktiven Urlaub und fast alle Kinder können von Klein auf sehr gut Skifahren. Auch Schlittenfahren, Schlittschuhlaufen und Eishockey sind sehr beliebt.
    In den Winterurlaub reist man oft in die südlichen Kantone wie Graubünden, Waadt oder Wallis. Im Kanton Graubünden sind Orte wie Davos, Laax, Arosa oder Lenzerheide sehr bekannt und beliebt. St. Moritz ist für Familien ziemlich teuer. Viele Familien fahren auch nach Frankreich, Italien oder Österreich, um Ski zu fahren. Man bekommt hier den gleichen Service und die Preise sind oft niedriger als in der Schweiz.

     In der Schweiz wird der Kinderhort in der Regel nicht von der Schule angeboten. Es gibt private Organisationen, die den Service anbieten, und man muss dafür bezahlen. Da die Preise hoch und die Plätze begrenzt sind, bleiben viele Frauen nach der Geburt des Kindes zu Hause. Der bezahlte Mutterschaftsurlaub dauert in der Schweiz nur 90 Tage, viele Frauen entscheiden sich jedoch, ein paar Jahre mit den Kindern zu Hause zu bleiben oder sie arbeiten Teilzeit. Teilzeit zu arbeiten ist in der Schweiz viel verbreiteter als in Tschechien. Die Frauen kehren in die Arbeit zurück, wenn die Kinder größer sind, circa nach 10 Jahren.

     Im Sommer machen viele Schweizer Urlaub in Europa. Beliebt sind eher die westlichen Staaten wie Spanien, Italien oder auch Griechenland. Sehr beliebt sind in den letzten Jahren Korsika und natürlich auch die Kanarischen Inseln geworden. Junge Schweizer besuchen gern das exotische Thailand und andere Länder im Südostasien sowie Japan. Wer genug Geld hat, fliegt im Sommer in die USA, nach Miami in Florida. Dort machen sie Ausflüge in die Natur, wandern und lernen gerne auch die amerikanischen Städte kennen. Dazu wird ein Auto gemietet, und dann reist man kreuz und quer durch die USA.
    Obwohl die Grenzen nach Osteuropa seit vielen Jahren offen stehen, werden diese Länder nicht so oft besucht. Einerseits gibt es die Sprachbarriere, andererseits vielleicht noch eine Unsicherheit, was man dort erwarten kann. Städte wie Prag oder Budapest sind aber sehr beliebt und werden oft besucht.
    Interessant ist, dass viele schweizerische Reisebüros auch Gruppenreisen zum Zahnarzt ins Ausland anbieten. Man fährt dann z. B. nach Ungarn, um dort in einer Klinik seine Zähne behandeln zu lassen, da die Preise viel günstiger sind als beim Zahnarzt in der Schweiz.
    Einen anderen Trend gibt es unter jungen Paaren, die gemeinsam eine mehrmonatige Weltreise unternehmen, um zu sehen, wie sie als Paar auf neue Ereignisse in der Fremde reagieren und ob sie gut miteinander auskommen. Wenn es gut klappt und das Paar glücklich und zusammen nach Hause kommt, feiern sie oft bald darauf Hochzeit :).

     Falls man als Gast eine tschechische Familie besucht, sieht man – was die Gastfreundlichkeit betrifft – etwas ganz anderes. Tschechen sind sehr gastfreundlich und bemühen sich, dass der Gast sich bei ihnen zu Hause möglichst wohlfühlt. Der Gast bekommt oft Geschenke, es werden für ihn traditionelle Gerichte zubereitet, und er wird ständig gefragt, ob er noch etwas essen, trinken oder unternehmen möchte.
    Viele Familien in Tschechien wohnen in einer Plattenbauwohnung. Die meisten Plattenbauten, die während der kommunistischen Ära gebaut worden sind, wurden renoviert. Die Siedlungen sind ziemlich dicht bebaut. In der Schweiz findet man viel weniger Siedlungen als in Tschechien.
    Auch die Wohnflächen sind unterschiedlich. In der Schweiz wohnt eine Familie mit zwei Kindern in der Regel in einer Wohnung mit fünf oder sechs Zimmern oder sie wohnen in einem Haus. In Tschechien dagegen wohnen viele Familien in einer kleinen Wohnung, die nur zwei oder drei Zimmer und eine Küche hat.
    Die Schweiz ist ein Land, in dem viele Emigranten ein neues Zuhause suchen. Auch Menschen aus Tschechien oder damals noch aus der Tschechoslowakei kamen in der Vergangenheit hierher und sind geblieben. Viele, die nach 1948 und 1968/69 immigrierten, genießen jetzt den Ruhestand und kehren nach Tschechien und in die Slowakei zurück. Damals wussten sie nicht, ob sie die Heimat je wiedersehen würden. Glücklicherweise ist es jetzt möglich, und man kann „nach Hause“. Viele aber halten die Schweiz jetzt für ihre Heimat und bleiben da.

     Wenn man neu in der Schweiz ist, muss man sich an viele neue Sachen gewöhnen. Ich erinnere mich noch sehr gut an meinen ersten Tag in der Schweiz. Wir gingen zur Gemeinde, um uns bei der Einwohnerkontrolle anzumelden und danach wollten wir Kaffee trinken. Im Café habe ich bestellt: „Einen Milchkaffe und ein Stück Napfkuchen, bitte.“ Die Kellnerin sagte: „Wie bitte?“. Ich habe meine Bestellung wiederholt. Ihre Reaktion: „Napfkuchen sagt man in Deutschland. Hier in der Schweiz heißt es Gugelhupf.“ Ich war ziemlich erstaunt. Erstens, weil ich das Wort „Gugelhupf“ nie gehört hatte und zweitens, weil sie mich korrigiert hat. Aber letztendlich hatte sie Recht. Wir leben jetzt in der Schweiz und wir sollten uns anpassen. Seit dieser Zeit bestelle ich immer ein Stück Gugelhupf J.
Auch im Fitnessstudio hatte ich am Anfang Schwierigkeiten. Ich habe mich zu einem Zumba Kurs angemeldet und alles lief super. Ich habe nur nicht verstanden, warum die Kursleiterin beim Tanzen ständig „Buch“ sagt. Wir sollten doch nicht lesen! Nach ein paar Tagen war mir alles klar. In der Schweiz werden die Diphthonge anders ausgesprochen. Man spricht nur den zweiten Vokal, dafür aber lang, aus. Das heißt, dass „weit“ als „wit“ und „Bauch“ als „Buch“ ausgesprochen werden. Witzig!
    Obwohl Schweizerdeutsch und Hochdeutsch recht unterschiedlich sind, versteht man mit der Zeit mehr und mehr. Man kann auch einen Sprachkurs besuchen, in dem man Schweizerdeutsch lernt. Das nutzen vor allem Menschen, die länger in der Schweiz leben und endlich mal verstehen wollen, was ihr Schweizer Nachbar sagt. Glücklicherweise haben die meisten Schweizer kein Problem vom Dialekt in die Standardsprache zu wechseln, falls man Schwierigkeiten hat. Das finde ich sehr gut.

     Das Projekt Nacht mit Andersen startete in Tschechien und soll Schülern die Welt der Bücher und das Lesen näherbringen. Am 2. April, dem Geburtstag von Hans Christian Andersen und gleichzeitig dem internationalen Kinderbuchtag, treffen sich Schüler und Schülerinnen in der Schule oder in einer Bibliothek und übernachten dort. Während dieser Nacht wird viel gelesen und gespielt. Die Nacht mit Andersen ist auch in der Tschechischen Schule ohne Grenzen in Wallisellen sehr beliebt und fand im Jahre 2014 schon zum zweiten Mal statt. Das Thema war diesmal Karel Čapek.


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